kirschlorbeer
Wohne

Eine Pflanze für jeden Gartenfreund

Wer wie ich, einen Garten sein eigen nennt, kennt den Kirschlorbeer

Der Prunus laurocerasus ist ein immergrüner, widerstandfähiger Strauch, dessen Ursprung in Kleinasien liegt. Die Lorbeerkirsche, umgangssprachlich einfach Kirschlorbeer genannt, gehört als Pflanzenart zur Familie der Rosengewächse. Der robuste Strauch ist ein Verwandten der Kirschen und Pflaumen. Seine kleinen dunklen Früchte, die im August wachsen und reifen, gaben ihm seinen Namen. Die kleinen kirschartigen Steinfrüchte sind nicht essbar, sondern giftig. Seine Blätter sind spitz, lorbeerähnlich und dunkel, sie fassen sich leicht ledrig an. Ich finde, dass sich die Lorbeerkirsche hervorragend als Topfpflanze eignet, aber vor allen auch für die Bepflanzung im Garten. Denn er verfügt über einen sehr großen Vorteil, er benötigt nur wenig Pflege. Wird der Lorbeerbusch häufig geschnitten, wächst er dicht und grün. Die Lorbeerkirsche verträgt Kälte wie Hitze. Dem Busch macht es auch nichts aus, wenn er mal zu wenig Wasser bekommt. Ohne weiteres verträgt der Lorbeer einen radikalen Rückschnitt zur Beschränkung seines Wachstums. In unserem Garten steht ein Lorbeer in Einzelstellung, da er sich auch sehr gut für den Formschnitt eignet. Wir haben ihn zu einem großen Quader geschnitten.

Großblättrige

Ideal als Hecke geeignet

Denn das kann er, gut wachsen und gedeihen. Deshalb eignet sich der Lorbeer sehr gut als Hecke. Der Strauch bildet schöne dichte Hecken. Von Mai bis Juni bekommt er kleine cremeweiße, kerzenartig aufrechte Blüten. Im Garten kann die Lorbeerkirsche als Bodendecker, für Einfassungen und für die Unterpflanzung und in Einzelstellung gepflanzt werden, ebenso so schön wächst der Busch als freiwachsende Hecke für den Sichtschutz. Er kann bis zu 7 m hoch wachsen, allerdings erreicht er diese Größe in Deutschland nicht, hier wird der Busch höchstens 4 m. Weder an die Pflege noch an den Boden stellt der Lorbeer besondere Ansprüche, er verträgt alle Böden. Sollte ihre gepflanzte Lorbeerkirsche doch einmal sehr viele Blätter verlieren, könnte es sein, das im Boden stauende Nässe ist. Wir haben unseren Lorbeer jeweils als Container- und als Ballenpflanze gekauft. Gießen müssen wir den Kirschlorbeer nur, wenn es einmal ein sehr trockener Sommer ist. Ansonsten braucht der Busch kaum Pflege, hin und wieder ein Rückschnitt sowie eine Gabe Hornmehl. Außerdem kann ich alle schwach wachsenden Arten des Lorbeerbuschs für den Garten empfehlen, da er sich sehr gut zur Unterpflanzung von Problembäumen eignet.

Strauch